Puma Swede, mit bürgerlichem Namen Johanna Jussinniemi, wurde am 13. September 1976 in Stockholm, Schweden geboren. Sie stammt aus einer Familie mit finnischen Wurzeln, da beide Eltern ursprünglich aus Finnland kamen. Schon früh wuchs sie in Schweden auf und entwickelte ein internationales Bewusstsein, das später ihre Karriere stark beeinflussen sollte. Sie spricht fließend Schwedisch als Muttersprache und hat sich im Laufe der Jahre auch in englischsprachigen Medien etabliert. Ihre auffällige Erscheinung mit blonden Haaren und markanten Gesichtszügen machte sie schon in jungen Jahren zu einem Blickfang.
Bevor Puma Swede in die Unterhaltungsbranche einstieg, begann sie ihre berufliche Laufbahn ganz bodenständig. In Schweden arbeitete sie zunächst als Handelsvertreterin im Bereich Computerverkauf. Diese Tätigkeit verschaffte ihr erste Erfahrungen im Berufsleben und half ihr, Selbstvertrauen im Umgang mit Menschen und in beruflichen Situationen zu gewinnen. Später wechselte sie in die glamouröse Welt des Modellings und arbeitete als Glamour- und Fashion-Model, bevor sie den Schritt in die Filmwelt wagte.
Im Jahr 2004 zog Puma Swede nach Kalifornien in die USA, um ihre Karriere weiter auszubauen. Ein Jahr später begann sie ihre Tätigkeit in der Erwachsenenfilmbranche unter dem Künstlernamen „Puma Swede“ – der erste Teil ihres Namens wurde von dem Sportwagen Ford Puma inspiriert. Ihre ersten Szenen waren zunächst ausschließlich in rein lesbischen Produktionen, bevor sie später auch in heterosexuellen Produktionen auftrat. Insgesamt hat sie in über 200 Filmen mitgewirkt und sich so eine feste Position in diesem speziellen Segment der Filmwelt erarbeitet.
Puma Swede ist nicht nur aufgrund ihrer zahlreichen Filmrollen bekannt geworden, sondern auch durch Nominierungen für renommierte Branchenpreise. So wurde sie 2009 für den AVN Award als „Web Starlet of the Year“ vorgeschlagen und erhielt im selben Jahr eine Nominierung beim XBIZ Award als „Web Babe/Starlet of the Year“. Mit ihrer langen Karriere und ihrer internationalen Präsenz hat sie sich einen Namen gemacht, der weit über die schwedische Szene hinausreicht.